Start Fussball Herren Zweite Spielberichte Reserve: Schiedsrichter leitet nicht, sondern entscheidet das Spiel!
Reserve: Schiedsrichter leitet nicht, sondern entscheidet das Spiel! Drucken E-Mail
Geschrieben von: Brodeßer   

Nach dem Sieg letzte Woche in Hütte wartete an diesem Spieltag ein weiterer Gegner aus der Spitzengruppe auf die Mannschaft von Trainer Krenn. Mit Schlimgen und Hessing kehrten zwei Spieler in die Startaufstellung zurück, jedoch musste man an diesem Spieltag auf andere Spieler verzichten. Mit Kurtenbach und Y.Rein fielen zwei Spieler gesundheitsbedingt und arbeitstechnisch aus. Zudem musste Trainer Krenn mit Brodeßer den etatmäßigen Spielführer an die erste Mannschaft abgeben.

Doch die Partie begann für die Hertha sehr gut und man hatte Großchancen durch Hessing und Hiltmann, die man leider nicht nutzte. Danach spielten sich kuriose Szenen auf dem Platz ab.
Welche Aufgaben hat ein Schiedsrichter? Meiner Meinung nach soll ein Schiedsrichter ein Spiel leiten und nicht entscheiden. Innerhalb von zehn Minuten zeigte der „Unparteiische“ drei gelbe Karten und einmal gelb/rot wegen Meckerns (alle gegen die Hertha). Danach wurden zwei Fouls gespielt die er auch mit gelb bestrafte (völlig zu Recht), aber die Karten stehen in gar keinem Verhältnis zu den Vergehen. Man muss dazu sagen, dass keine bösen Worte auf dem Platz fielen und beide Teams sich über den Schiedsrichter und seine Regelauslegung sehr wunderten, denn es war bei weitem keine unfaire Partie.
Dann schickte er einen gegnerischen Spieler wegen einer Verletzung vom Platz (kein Blut) obwohl dieser gar nicht behandelt werden musste.
Wenn Schiedsrichter die Regeln so streng auslegen, brauch man gar kein Fußball mehr zu spielen, denn das Schöne an diesem Spiel sind doch die Emotionen. Stellen Sie sich mal vor in einem Bundesligaspiel oder einem Länderspiel würde keiner mehr etwas sagen und jedem wäre alles gleichgültig. Zudem reden wir hier über ein Kreisliga C Spiel und nicht über eine höherklassige Partie. Der Kreis würde gut daran tun, den ein oder anderen „Mann in schwarz“ zu etwas Fingerspitzengefühl zu bewegen, denn so macht Fußball keinen Spaß!
Mit zehn Spielern musste die Hertha nun die restliche Stunde über die Runden bringen und man rettete das 0:0 in die Pause.
In der Halbzeit wurde das Team noch mal aufgebaut, taktische eingestellt und eingeschworen.
Der Gegner begann den zweiten Spielabschnitt druckvoll, doch die Rheidter Defensive stand weiterhin gut und ließ wenig zu. Nach 65.Minuten war der „Rheidter Riegel“ jedoch durchbrochen und Kriegsdorf erzielte die Führung. Doch die Hertha zeigte Moral und warf nun noch mal alles nach vorne. In den letzten fünf Minuten der Partie vergab man drei große Chancen, doch ein verdientes Remis sprang leider nicht mehr dabei raus.
 
Fazit: Trotz dieser Niederlage muss und kann man weiter nach vorne schauen, denn schließlich hat man über eine Stunde gegen den Spitzenreiter in Unterzahl gespielt und mit ein wenig Glück oder elf Mann hätte man statt 0 mindestens einen Punkt gehabt.

 

 
Copyright © 2012 FC-Hertha-Rheidt. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.